KRACK-Der Posträuber vom Rabental

 Presse, Infos, Videos, etc.

 Bericht "Marita Glaser" - Interner Gruppenbericht 2015

Heimatkunde als Event

 Wer sich über den Titel in der Wortmischung alt und englisch wundert, dem sei gesagt, dass es sich genau so abspielte.

Die diesjährige Jahresabschlussfeier fand am, im und um den Jagdhof Klein-Heilig-Kreuz statt.

Angesagt waren eine 2 stündige Wanderung und anschließendes Essen.

In der schon stockdunklen Nacht wartete die Truppe auf den Start und der begann mit dem Auftauchen eines seltsam gewandeten Herrn, der sich als Räuber Krack vorstellte und schon mal peilte, bei wem was zu holen war. Er erzählte schottischer Herkunft zu sein und schlug so den Bogen zu unseren Vorfahren den Kelten, die einstmals auch in unserer Gegend hausten. 1848 habe es ihn aus amourösen und gesetzlichen Gründen nach Fulda und Umgebung verschlagen. Seinen Namen erklärte er mit dem krachenden „Krack“, das ertönte, wenn er einem Opfer den Hals umdrehte und es so zu Tode brachte.

Um den Himmelsberg herum auf den alten Handelswegen/Hohlwegen (Ortesweg und Antsanvia) habe er mit seiner manchmal 15 köpfigen Bande Postkutschenüberfälle und andere Missetaten begangen.

Räuber Krack fragte geschichtliche Hintergründe ab und wollte wissen, welches besondere Ereignis im Jahr seines ersten Erscheinens in der Fuldaer Region stattfand. Die verdutzten, fragenden Gesichter der Kollegen Innen wurden durch die Antwort des „Cheffe“ wieder in Normalzustand versetzt, denn er konnte diese Frage beantworten.

Seit Beginn der 1840er Jahre destabilisierten wirtschaftliche Krisen und allgemeine politische Unzufriedenheit die soziale und politische Ordnung und mündeten 1848 in eine, ganz Europa, erfassende revolutionäre Welle. Auch in Deutschland wurden auf Versammlungen und Demonstrationen die Gewährung von Grund- und Freiheitsrechten und nationale Einheit gefordert. Im Mai 1848 versammelten sich in der Frankfurter Paulskirche die Mitglieder des ersten gesamtdeutschen Parlaments. Zu den historisch herausragendsten Leistungen gehörte das „Reichsgesetz betreffend die Grundrechte des deutschen Volkes“

Als Krack sich die amerikanische Flagge erklären ließ (hier waren eigentlich alle im Bilde) und dann die Bedeutung der deutschen Flagge Schwarz-Rot-Gold abfragte, mussten wir passen. Jaja, die weite Welt kennen und zuhause keine Ahnung haben, das nennt man „Globalisierung“. Aber zurück zur unserer Deutschlandfahne. Ein Ursprung liegt auch in den Befreiungskriegen 1813 gegen Napoleon, nämlich bei den Uniformen des Lützowschen Freikorps. Um Einheitlichkeit bei den zusammengewürfelten Haufen zu schaffen, wurde die Uniform schwarz eingefärbt. Hinzu kamen goldene (messingfarbene) Knöpfe sowie rote Ärmelaufschläge. In der bereits erwähnten Versammlung in der Paulskirche wurde offiziell die Flagge mit den waagerechten Farben Schwarz-Rot-Gold beschlossen und festgelegt.

Lediglich mit einigen Ölfunzeln bestückt, die auch öfter den Geist aufgaben, traten wir den Weg zum Friedhof an.

Aus dem Dunkel hatten sich zwei weitere Bandenmitglieder, Elfriede und Gustl zu Krack gesellt und bewachten uns auf dem Friedhof.

Am Grab des vor wenigen Jahren verstorbenen Wirtes wurde der geschichtliche Exkurs fortgesetzt, denn es handelt sich um einen Privatfriedhof. 1805 zur Zeit der Säkularisation kauften die Vorfahren des Verstorbenen die Kirche und versteigerten drei Altäre, die Kanzel und den Kreuzweg. Diese kann man heute in der Kirche von  Bad Salzschlirf anschauen. Der neue Besitzer ließ die Kirche jedoch nicht abreißen, sondern nutzte sie als Stallung und Scheune, solange bis der Sage nach die Kühe keine Milch, sondern nur Blut gaben und dieses sich erst wieder in Milch umwandelte, als der Fuldaer Bischof die Kirche zurück kaufte und ihrer ursprünglichen Nutzung zuführte. Seit dieser Zeit darf der Friedhof von der Eigentümerfamilie als Privatfriedhof genutzt werden.

Bedingt durch das Nieselwetter und die steigenden Hungergefühle wurde die Wanderung nicht in die umliegenden Wälder, sondern nur auf dem Postkutschenweg fortgesetzt, natürlich mit historischem Anspruch. So erzählte Krack von der ehemaligen Siedlung Guntherskirchen die um 1300 wüst fiel, als die Bewohner von der Pest heimgesucht wurden. Da die Obrigkeit Dienstmannen aus umliegenden Ortschaften anwies, diesen Ort zu umstellen und so die Verbreitung der Seuche verhindern zu verhindern, starben alle Bewohner und Tiere und liegen heute noch mit Hab und Gut in der sumpfigen Delle. Die Pest kam dennoch nach Fulda. Angeblich waren Zigeuner vor der Umstellung durchgereist und hatten die Pestfliege mitgeschleppt. Noch heute kann man in schwülen, gewittrigen Nächten die blauen Irrlichter aufflackern sehen.

1864 wurde der Räuber Krack gefasst, nach Fulda gebracht und zum Tode verurteilt. 1865 wurde er an einer gegabelten Blutbuche auf dem Postkutschenweg so erhängt, dass der Kopf vom Körper abriss. Diese Todesart war beabsichtigt, denn der Sitz der Seele ist im Kopf und wenn der Körper nicht vollständig bestattet wird, muss die arme Seele als Geist wandern, eine weitere zusätzliche Strafe.

Ein Räubertrunk oder auch zwei durfte natürlich nicht fehlen und so wurden wir eben von außen und innen nass.

Nach gespeistem, vorzüglichem Mahl kam noch der vorwitzige Joe in die Halsgeige und musste sich dem Trunke ergeben. Fünf Schnäpse, ohne sie zu verschütten und vierzig Taler Lösegeld später, wurde er dann aus seiner misslichen Lage erlöst.

Einige Kollegen haben von diesem gelungenen Abend durch das kurzweilige Näherbringen der heimischen Geschichte eine andere Perspektive auf ihre Heimat mit nach Hause genommen.

 

Niedergeschrieben vom „Tauchsieder“ Mary

DIe neue CD

 

Osthessennews vom 28.04.2014

Region für Kinder hörbar gemacht: Geschichten & Lieder des Räubers KRACK auf CD

 28.04.14 - FULDA - Seit nunmehr drei Jahren treibt der Posträuber Krack mit seiner Bande im Gebiet um Kleinlüder, Hosenfeld, Blankenau und Bimbach sein Unwesen. In Zusammenarbeit mit den dort ansässigen Hotels und der Kutschenstation Lüdertal bietet der Räuber, gespielt durch Oliver A.- Trunk, geführte Touren, Nachtwanderungen, Kutschentouren und Überfälle, sowie spezielle Räuberarrangements an.

Immer wieder kam nach den Veranstaltungen die Frage auf, ob es denn auch eine CD mit diversen Geschichten rund um die Räuber und die örtlichen Sagen, Mythen, Märchen und Legenden gibt. Inzwischen kann diese Frage mit Ja beantwortet werden.

Räuber Krack, alias Trunk, ist gleichzeitig musikalischer Leiter der Fuldaer Drum & Pipe Band Targe of Gordon e.V. Diese Formation hat vor einiger Zeit ein Projekt mit der bekannten Gruppe Soundaholics durchgeführt. Während dieser Aktion wurde die Idee zur KRACK-CD geboren. Carsten Schreiner, Gitarrist und Sänger der Soundaholics erarbeitete die Melodien für die CD, stellte das Equipment zur Verfügung und arrangierte die Aufnahmen. Alle Geschichten und Liedtexte entstammen der Fantasie Oliver Trunks, der auch die Texte eingelesen hat.

Somit ist eine gelungene Mischung aus Musik-CD und Hörbuch entstanden. Die Texte befassen sich nicht ausschließlich mit Begebenheiten rund um den Räuber Krack und seine Bande, auch heimische Sagen und Erzählungen haben ihren Platz gefunden. So erhält der Zuhörer einen Einblick in die Zeiten der Pest in Fulda, erfährt etwas über das Fuldaer Stadtschloss und seine unheimlichen „Geister". Weitere Informationen zum Räuber Krack und seiner CD findet man unter: www.räuber-krack.de+++

Auszug aus dem Bericht MARKTKORB, Sonntag 20.April2014

Legenden einer Räuberbande Die Geschichten von Krack und seiner Meute gibt es nun auch auf CD

...Räuber Krack, gespielt von Oliver Trunk, treibt schon seit der Jahren sein Unwesen im westlichen Landkreis. In Zusammenarbeit mit einigen Hotels bietet Trunk geführte Touren, Nachtwanderungen, Kutschfahrten,...Die Figur des Krack, alle Charaktere seiner Bande, die Geschichten um die Bande und die Liedtexte entstammen Trunks Fantasie, beruhen aber auf geschichtlichen Hintergründen und sollen ein nicht ganz bitterernstes Fenster in die hiesige Vergangenheit sein.... 

Der Posträuber Krack im Hessentipp vom 14.3.2014

http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=18740&key=standard_document_51129719

 

 

Überfall in Kleinlüder

Der letzte, normalerweise ruhige monatliche Ausflug der Gruppe „Menschen mit Behinderung“ des DRK-Eichenzell, wurde zum Abenteuer der ganz besonderen Art. Die Gruppe, um deren Leiter Walter Bernhard, traf sich an einem sonnigen Samstag im August in der Nähe des Gasthauses Hessenmühle in Kleinlüder. Hier bestiegen die etwa 20 Personen einen Planwagen der Kutschenstation Lüdertal, welcher durch den Besitzer Jürgen Keckert gelenkt wurde. Ein wenig ängstlich wurde der ein oder andere Fahrgast schon, als er hörte, dass die Fahrt durch das Gebiet geht, in welchem sich der gefürchtete Räuber Krack herumtreibt und allerlei Schabernack fabriziert. Fröhlich lachend und singend ging es nun erst einmal durch die Felder und Wälder, als die Fahrt plötzlich jäh unterbrochen wurde. Die Gruppe hielt den Atem an und staunte nicht schlecht, als sich herausstellte,  dass der gefürchtete Räuber Krack mit seiner Bande den Wagen höchstpersönlich gestoppt hatte. Bald bemerkte die Gruppe jedoch, dass man keine Angst vor dem lustigen Räuber haben muss und so konnte die Kutsche weiter nach Kleinlüder fahren. Hier war in der Halle der Kutschenstation Lüdertal schon alles vorbereitet und die Teilnehmer konnten sich bei Limonade und heißen Würstchen für die Weiterfahrt stärken. Auch hier war Räuber Krack wieder anzutreffen, der der Gruppe die ein oder andere Geschichte aus dem wilden Räuberleben zum Besten gab. Schließlich konnten einige der Behinderten sogar einmal ausprobieren, wie es ist selbst als Räuber den großen Hut und die Pistole zu tragen und die Anwesenden in Angst und Schrecken zu versetzten. Nach der unterhaltsamen und leckeren Pause ging es im Planwagen zurück zum Ausgangspunkt und ein abenteuerlicher Ausflug ging zu Ende. Glücklich alle Teilnehmer wieder beisammen zu haben, bedankte sich Walter Bernhard bei allen Beteiligten. Er habe in den letzten 40 Jahren, in welcher er ehrenamtlich diese besondere Gruppe leitet, schon viele Ausflüge organisiert. So abenteuerlich sei jedoch noch keiner gewesen. Die Gruppe „Menschen mit Behinderung“ des DRK-Eichenzell setzt sich zusammen aus Bewohnern des ST. Antoniusheimes in Fulda, behinderten Menschen, welche zu Hause bei ihren Familien leben, oder in Caritas Einrichtungen betreut werden. Einmal im Monat werden die Mitglieder von Walter Bernhard und seinen Helfern eingesammelt und zu den unterschiedlichsten Orten, Ausflügen und Unternehmungen geführt. Der Ausflug mit Überfall des Räubers Krack wird der sympathischen Gruppe sicher noch sehr lange in Erinnerung bleiben. Informationen zum Räuber Krack unter: www.räuber-krack.de

 

 

 

OSTHESSENNEWS  Januar 2012

POSTRÄUBER KRACK war in der Karnevalskampagne 2011/2012 bei dem fuldaer Faschingsverein "Florengässner Brunnenzeche" in der Bütt, gemeinsam mit dem Räuberhund ANTON unterwegs.

4. Prunksitzung der Brunnenzeche: Amüsantes von Bonifatius, Posträubern & Hexen

 

29.01.12 - Fulda - Schon im Foyer konnte man spüren, dass die Aktiven der Brunnenzeche darauf brannten, ihr Können zu zeigen. Was sie dann im Laufe des Abends auch taten. Im abwechslungsreichen Programm brachten sie mit viel Witz das Publikum zum Toben. Nach dem Einzug des Brunnenpaares konnten die Lollypops als erster Programmpunkt ihre Qualitäten unter Beweis stellen. Oma Fine (Michael Vogel) führte mit Charme und Witz als Conferencier durch das Programm.

Selbst Bonifatius (Rolf Cammerer) gab dem Brunnenpaar die Ehre und ließ seinen Blick über das Geschehne in Fulda schweifen. Aus dem Gieseler Forst direkt dem Galgen entronnen, stürmte Posträuber Krack (Oliver Trunk) die Bühne und erzählte seine Geschichten aus dem Wald, wobei er sich auch die Seitenhiebe gegen die heutige Obrigkeit nicht nehmen lies. Von den Räubern in den Wäldern ging es nahtlos weiter zu den Hexen von OZ. Die Tanzweiber der Brunnenzeche hatten mit viel Mühe und Können die Kostüme des Musicals "Die Hexen von Oz" hergestellt und durften dann am Ende ihres Auftritts den gebührenden Lohn in Form von standing ovation entgegen nehmen.

Ein großes Kompliment an alle Aktiven vor und hinter der Bühne, die sich auch in diesem Jahr wieder übertroffen haben und ich freue mich persönlich schon auf das nächste Jahr. (Jürgen Schmitt)+++

 

 

FULDAER ZEITUNG vom 21.Januar 2012

Prunksitzung der Florengäßner Brunnenzeche

Einen humorvollen und kurzweiligen Abend erlebten die närrischen Besucher der Prunksitzung der Florengäßner Brunnenzeche im Parkhotel Kolpinghaus.

 

Vize-Bürgermeisterin der Brunnenzeche, Elisabeth Schröder, wünschte allen gute Unterhaltung und den Aktiven einen guten Verlauf des Abends. In seiner Rede betonte das Brunnenpaar, dass es ihnen ein Anliegen sei, Freude an die Fulder Foaset zu bringen und für die Kampagne wünschten Steffi und Heiko Gesundheit und Gottes Segen.

Reizend war der Showtanz der Kleinsten, der Lollipops als Schlümpfe. Zu schöner Gardemusik ließen die zwölf Mädchen der Juniorengarde die Beine zackig über die Bühne wirbeln und auch die Seniorengarde, die zwar krankheitsbedingt nur mit fünf Mädchen auftreten konnten, überzeugte mit einem sehr gleichmäßigen und schwungvollen Tanz. Das sie noch lange nicht zum „alten Eisen“ gehören, bewiesen die Tanzweiber mit ihrem Showtanz als Hexen von Oz und die Showtanzgruppe präsentierte sich als Clowns. Die Schnurrbezel entführten die Besucher in die Muppets-Show.


Der Protokoller Rolf Cammerer kam als imposanter Bonifatius von seinem Denkmal gestiegen, um gekonnt über die große und kleine Politik zu berichten. Mit toller Mimik plauderte Oliver Trunk als Posträuber Krack vom Rabental über seine Erlebnisse in dieser Zunft. Mit einer musikalischen Reise nach Italien, Frankreich, Griechenland und Deutschland sowie humorvollen Zwiegesprächen unterhielten Bernd Fricke, Susi Süßemilch, Marco Ortenzi und Klaus Völler die Zuschauer.

Die Rede ist von Bernd Weber war ein echter Kracher. In seiner unvergleichbaren Art schilderte er die ganz normalen Probleme einer Ehe, wenn sich das Paar zum Ausgehen fertig macht – und so manchem Gast der herzhaft lachte, wurde dabei vermutlich der Spiegel vorgehalten.

Unschlagbar waren auch die beiden: Didi Vogel und Marco Ortenzi als Oma Fine und Josef. Mit ihren flotten Sprüchen, sei es, dass das gläserne Treppenhaus am Uniplatz mal schnell als „Aquarium“ bezeichnet wurde, oder die Geldfrage bei der Kur, sie hatten die Lacher immer auf ihrer Seite. Oma Fine alias Didi Vogel führte auch gekonnt durch das Programm.

Für erstklassige Stimmung sorgte auch der Musikverein Niesig mit seiner Bühnenshow als Blues Brothers und die Lotterberger heizten zum Schluss des Abends mit ihrer fetzigen Musik den Saal noch einmal so richtig ein.

 


 Zeichentrickvideo "Die Töpferfrau" - Ein Märchen über den berühmt

berüchtigten Posträuber KRACK.

 

 

 

 

 

  

 

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